Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)

Eau my* – Wasser schleppen macht keinen Spaß…

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*Commemorative George Takei Post

In der Theorie hört es sich so entspannt an, 10-15km pro Tag ist ja wirklich nicht viel. Wenn man mit einem 20kg Backpack bei fast 40Grad durch die Gegend astet und einen jeder Schritt dem Hitzschlag näher bringt, fragt man sich dann doch, warum man sich das antut und nicht ganz entspannt wie 99% aller anderen lieber in einem 4WD über die Insel düst. Aber der Gedanke verfliegt recht schnell wieder, denn man ist damit beschäftigt auf dem elendigen Sandboden das Gleichgewicht zu halten und nach potentiell gefährlichen Tieren Ausschau zu halten. Dingos, Spinnen, Schlangen, etc.

Ach ja, wandern kann so schön sein… Wir wären vielleicht motivierter gewesen, wenn wir uns nicht nach den ersten fünf Minuten verlaufen hätten oder es irgendwo ein Schild gegeben hätte, was einem sagt, wieviel Quälerei noch vor einem liegt ode zumindest ob man noch in die richtige Richtung läuft. Das einzige was wir zur Verfügung hatten, war eine Karte vom Maßstab 1:1.000.000, bei der weder Verlauf noch Entfernung der Route mit der Wirklichkeit übereinstimmten…

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Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich am Lake Mckenzie, unserem ersten Etappenziel, ankamen, ereilte uns auch gleich die freudige Nachricht, dass alle anderen möglichen Routen von hier weg auf Grund von Waldbrandgefahr gesperrt sind. Wir waren 15km quer durch die Insel gestapft, ausgestattet für eine einwöchige Exkursion, nur um fest zu stellen, das es ab hier nicht weiter geht und wir den ganzen Krempel wieder zurück schleppen dürfen….

Vielleicht hätten wir uns darüber ärgern sollen, aber das einzige an was wir denken konnten, war, dass wir in den nächsten 5 Tagen keine 55km wandern mussten und einfach nur hier bleiben konnten.

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Die erste Nacht in unserer grünen Ditscherkugel war allerdings der Ausbund. Es ist, als schläft man in einer klitzekleinen Dampfsauna. Um in der zweiten Nacht nicht wieder gedünstet zu werden, dachten wir, wir bauen schlauerweise nur das Innenzelt auf. Das ganze war auch so lang eine gute Idee, bis es gegen zehn anfing wie aus Kübeln zu schütten. Was gibt es Schöneres, als in kompletter Finsternis durch den Regen zu stolpern, Rucksäcke panisch behelfsmäßig in Mülltüten zu stopfen und das Außenzelt aufzubauen. Nach einer viertel Stunde stand zwar endlich das Zelt, dafür war es innen aber mindestens genau so nass und sandig wie draußen… Na dann, gute Nacht!

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Wenn das kein Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht. Am nächsten Tag haben wir stoisch unsere Sachen gepackt und haben uns zurück geschleppt. Ich weiß nicht, ob es der Weg war, die 5kg leichteren Rucksäcke oder die Aussicht auf eine Dusche und ein richtiges Bett, aber der Rückweg war wie ein Spaziergang.

Vielleicht war es auch ganz gut, dass wir keine ganze Woche unterwegs waren, denn die nächsten Tage hat es gecshüttet ohne Ende und wir hatten nach drei Tagen schon 70% unserer Vorräte, da wäre es ab Tag fünf doch leicht kritisch geworden.

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20kg Backpack on a 30km roundtrip at 40°C – but still worth it putting on closed shoes for the first time in almost 3 months to be the only people watching the amazing sun rise at Lake McKenzie. And then go skinny dippin’, of course! 😉

Author: travelingmunchkins

Let's go surfing! ;) Route (more or less): 1. South America: Bolivia, Peru, Ecuador, Colombia 2. Asia: Thailand, Laos, Cambodia, Vietnam 3. North & Middle America: USA, Mexico, Cuba, Canada 4. Africa: Kenia, Tanzania, Zanzibar 5. Middle East: Turkey 6. Australia: Final Destination

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