Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Treachery Camp

Es ist schon 1 1/2 Jahre her, dass wir das letzte mal wirklich campen waren, aber bisher war es einfach zu schön in unserer Wohnung als das wir freiwillig eine nacht im Freien verbracht hätten.  Doch war weiß wann wir mit unserem Munchkin das nächste mal verreisen, also alles ins Auto und los… Diesmal mussten wir leider ohne unseren Van vorlieb nehmen und so richtig campen mit Zelt, Iosmatte und Gaskocher. Wir waren ja noch nie Minimalisten und manchmal frage ich mich echt, wie wie es geschafft haben mit je einem grossen Rucksack um die Welt zu reisen. Wir waren für drei Tagen campen ausgerüstet wie für eine Polarexpedition, aber man weiss ja nie was man noch gebrauchen kann und wir waren zumindest auf alles vorbereitet. Man könnte sicher auch spartanischer leben, aber ganz ehrlich, wenn ich schon entkoffeinierten Kaffee trinke, dann bitte mit Milchschaum und Karamellsirup.

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Blue Mountains

Noch zwei Wochen bis wir in unsere Wohnung können und die Zeit will einfach nicht vergehen…

Nach vier Tagen des Wartens waren wir so verzweifelt, dass uns selbst nächtlicher Temperaturen um den Gefrierpunkt und nur bedingter Wanderlust nicht davon abhalten konnten, in die Berge zu fahren. Schlimmer als Canberra kann ja nicht sein und so haben wir beim Warten wenigstens einen anderen Ausblick.

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Wären die Blue Mountains irgendwo in den USA, hätte man hier sicher schon einen riesen Vergnügungspark, fünf Luxus Resorts und mindestens ein Dudzend KFCs errichtet. Anstatt dessen gibt es ein paar B&Bs, einen kleinen Zeltplatz und als ultimatives Highlight die steilste Eisenbahn der Welt!

Australians – you gotta love them!

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Stuff we didn’t need

Manchmal frage ich mich, was wir uns vor ein einhalb Jahren dabei dachten, als wir zwei Kilo Kartenspiele aber nur drei T-Shirts pro Person in unsere Rucksäcke packten. Im Nachhinein wären vielleicht ein paar mehr Socken gut gewesen, dafür hatten wir allerdings jedes auch erdenkbar notwendige Dokument in Papierform dabei.

Nicht, dass wir uns dann im Laufe der Reise Dinge gekauft hätten, die wir wirklich brauchten (außer natürlich man zählt 10 neue Kleider als sinnvolle Anschaffung). Ein Kilo kenianischer Tee war mit uns bisher bereits auf vier Kontinenten und knapp 80 Postkarten aus 10 Ländern warten seit einer Ewigkeit noch darauf verschickt zu werden.

Aber wir waren ja noch nie Minimalisten 😉

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That’s a 10 Pointer

Strahlender Sonnenschein, 5 Foot Wellen – perfekte Conditions!

Nachdem meine Surfsession ein jähes Ende fand, als nach 15 Minuten ein Brett mit meiner Nase kollidierte, konnte ich die Zeit wenigstens sinnvoll nutzen und André aus sicherer Entfernung filmen. Ich will ihn ja nicht zu sehr loben (das macht er selbst schon genug), aber ich bin vor Stolz fast geplatzt, als ein Surfer zu mir kam und meinte, sein Ride gerade war echt ein 10 Pointer!

Als meine Nase zwei Tage später wieder leicht abgeschwollen war, war natürlich nichts mehr mit schönem Sonnenschein, aber dafür war außer drei alten Männern niemand im Wasser und ich hatte ich fast alle Wellen für mich allein.

Vielleicht sollten wir doch mehr Videoanalysen machen, denn ich mich so breitbeinig und hüftsteif die Welle vor fahren sehe, könnte man auch meinen, man hätte eine Schaufenserpuppe aufs Brett geklebt (O-Ton André).

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German Embassy

Million Dollar View, traumhafte Wellen, was will man mehr?

Eigentlich wollten wir vor fünf Wochen auf dem Weg nach Sydney nur kurz in Merimbula stoppen, aber es ist einfach zu schön um weiter zu fahren. Wir hatten es kurzzeitig bis nach Batemams Bay, 150km nördlich, geschafft, nur um nach einer Woche wieder umzukehrem und zurück zu fahren.

Mittlerweile gehören wir schon fast mit zu den Locals und die Surfer treffen sich früh bei der kleinen Deutschen Botschaft auf ein Schwätzcben und Kaffee.

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The Princess and the Pea

In den Schlafsack eingehuschelt im Van zu sitzen, mit einem heißen Tee in der Hand, während es draußen regnet und stürmt, ist schon äußerst gemütlich. Wenn es drei Tage später allerdings immer noch schüttet, als wolle die Welt bald untergehen, wird es dann doch langsam aber sicher unschön. Nicht nur, dass es irgendwann anfängt von der Decke zu tropfen und der Küchenrollenverbrauch exponential ansteigt, um das Innere des Buses doch noch irgendwie trocken zu halten. Nach dem man den ganzen Tag auf Couch-Polstern verbracht hat, die mittlerweile so gemütlich sind wie ein Stück Beton, ist man gen Abend von der Hüfte abwärts eigentlich nur noch ein einziger Krampf.

Zum Glück gibt es hier weder ein Kino, noch sonst einen Ort an dem man sich im Trockenen die Zeit vertreiben könnte, da klingt ein Ausflug zur lokalen Polsterei doch verlockend. Wer hätte gedacht, dass es so viele verschiedene Arten von Schaumstoff gibt und es eine Wissenschaf für sich ist, welche Dicke- und Dichte-Kombination man am besten wählt.

Drei Stunden Probeliegen und Bepolsterei später ist es, als sitzen wir auf einem riesen Wattebausch. Einfach herlich!

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In einem Anflug großen Aktionismus waren wir eine Woche später der Meinung, es sei doch eine gute Idee im Bus auch gleich noch neuen Fußboden zu verlegen. Nichts ist schöner als bei knapp 40Grad Laminat zu verlegen, aber dafür ist der Van jetzt Inne wieder wie neu!

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