Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Surfing with dolphins

Als auf einmal neben uns im Wasser eine graue Finne aufgetauchte, hat mein Herz kurz für ein paar Schläge ausgesetzt. Ich konnte nicht ein mal panisch schreien, sondern nur ganz leise flüstern “André, Hai!” Ok, es war kein Hai, sondern eine Gruppe Delfine, aber das steht den Tieren ja nicht auf der Flosse geschrieben.

Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass ich es richtig genießen konnte und mit den Delfinen durch die Wellen gesurft bin. Vielmehr saß ich wie versteinert auf meinem Brett und konnte es kaum fassen dass überall um uns herum Delfine aus dem Wasser sprangen, aber es war definitiv eine der besten Surfsessions ever!


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The perfect wave

Man kann das Gefühl kaum beschreiben, wenn man draußen auf dem Brett sitzt und auf einmal eine Welle kommt von der man weiß die wird perfekt. Man muss sich gar nicht noch einmal umdrehen, sondern fühlt wenn sie bricht. Man paddelt sie an, springt auf und surft den Wellenberg hinunter… Für einen kurzen Moment vergisst man alles und ist eins mit der Welle…

Am Anfang dachte ich, dieser Moment ist das ganze Gepaddel vorher wert, die drei liter Wasser die man pro Stunde trinkt, die blauen Flecken und der schreckliche Muskelkater. Aber gerad das macht das surfen aus, draußen im Wasser zu sein, inmitten der Wellen. Es ist jedes mal wieder aufs neue anstrengend und es ist jedes mal wieder aufs neue genial.

Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Sport so ausfüllt und so glücklich macht…

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Home improvement

Ich weiß nicht, bei wie vielen Werkstätten wir in den letzten wochen waren und wie viele Stunden wir durch unzählige Baumärkte gestreift sind, aber dafür wissen wir jetzt was Klettband und Wasserpumpe auf englisch heißt (by the wat, it’s water pump) und kennen das Sortiment an Verdunklungsfolie in jedem Autobarn zwischen Sydney und Coffs Harbour.

Ich hätte nie gedacht, dass man an einem Bus so viel herum basteln kann bzw. wir so viel kleben, schrauben und nähen würden.

Wir haben einen neuen Kühlschrank (YAY, für kaltes Bier und Cider), eine neue Wasserpumpe (eher verhaltenes YAY für fließendes Wasser und die Freude jeden Tag aufwaschen zu können), unser Bus ist dank gefühlter 1.000 Meter Klettband komplett fliegen- und moskitosicher, hat total coole abgedunkelte Scheiben und mittlerweile passen sogar die Vorhänge farblich zum Rest…

Ich muss sagen, ich fühle mich in unseren vier Wänden richtig zu Hause und kann mir ein anderes Leben gerade überhaupt nicht vorstellen!


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Merry Christmas

Der Bus ist bis unters Dach geschmückt, die Räucherkerzchen nebeln vor sich hin, das Lebkuchenhaus steht, für einen kontinuierlichen Nachschub an Lebkuchen ist gesorgt (Danke Aldi) – Weihnachten kann kommen!

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The myth of the platypus

Mittlerweile glaube ich, das Schnabeltier existier gar nicht und es ist nur ein ausgedachtes Fabelwesen, quasi eine Art australischer Wolpertinger…

Wir sind stundenlang über grausige Waldwege geholpert nur um zum (trügerisch benannten) Schnabeltier-Zeltplatz zu kommen, sind abends den Fluß auf und ab gestapft, sogar mitten in der Nacht aufgestanden, nur um ein vermeintliches Schnabeltier zu sehen, aber Pustekuchen. Die einzigen Tiere weit und breit, waren ein Dutzend Frösche und selbst die saßen nur recht unspektakulär herum. Nichts gegen Frösche, aber dafür stehen wir definitiv nie wieder früh um fünf auf!

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A glowing starfish

Nach dem ich André zum doch recht unspektakulären ‘Lightning of the Christmas tree’ geschleift hatte, waren unsere Erwartungen an das ‘Nambucca River Festival’ doch eher gering. Aber die Wellen waren eh nicht so berauschend, also what the heck. Das Ganze wäre natürlich schöner gewesen, wenn es nicht immer wieder in Strömen geregnet hätte, aber dafür sieht man auch nicht alle Tage einen leuchtenden 3 Meter großen Seestern majestätisch übers Wasser gleiten…


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Wine and a puppy

Man muss die Australier einfach lieben!

Wir waren keine fünf Stunden hier, als wir mitten in der Pampa standen und kein Taxi weit und breit. Ich war schon kurz vorm verzweifeln, weil wir keine Ahnung hatten, wie wir mitten in der Nacht die 20km zu unserem Van kommen sollten, als uns auf einmal jemand, den wir eben erst vor zehn Minuten in der S-Bahn getroffen hatten, fragt “Do you guys need a ride?” Wäre ich nicht so was von fertig gewesen und hätte kein 20kg backpack auf dem Rücken gehabt, ich wäre ihm vor Freude um den Hals gefallen!

Als wir drei Wochen späten abends durch die Gegend fahren um einen guten Nachtplatz zu finden, winkt uns auf einmal jemand von seinem Haus aus zu. Keine fünf Minuten später sitzen wir zusammen mit drei Australiern auf der Veranda und trinken Bier, unser Van hat für die nächsten Tage einen Platz in der Einfahrt und damit es uns auch an nichts fehlt, können wir natürlich auch gern abends ein- und ausgehen um das Bad zu benutzen. Ich war so schon äußerst happy, als mir Barry aufeinmal ein Glas Sauvignon in die Hand drückt und einen zuckersüßen sechs Wochen alten Welpen auf dem Schoß setzt.

Es geht nicht viel besser als ‘wine and a puppy’!

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Koalas, koalas, koalas

In freier Wildbahn haben wir bisher noch keinen der knuffigen Beutler erspäht, dafür saßen ein Dutzend im Freigehege des Koalakrankenhauses in den Bäumen und haben genüsslich vor sich hin gemampft. Am liebsten hätten wir einen adoptiert, aber im Bus wäre es dann doch recht eng geworden. Dafür reist seit kurzem ein plüschiger Beutler mit uns herum, bis er bald seine große Reise über den großen Teich antritt.

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