Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


Leave a comment

Outback Sunset

Wenn im Outback langsam die Sonne untergeht und alles in gold und rot erstrahlt, könnte man meinen, irgendwo läuft ganz leise Freddie Quinn und am Horizont reitet gerade Lucky Luke dem Sonnenuntergang entgegen…

“Einsamer Cowboy, bist so weit, weit von zu Haus,
überall hast du Freunde, willst nicht Dank und nicht Applaus
und dein Weg zu neuen Taten ist noch viele Meilen lang,
reite weiter, immer weiter, in den Sonnenuntergang.
Dam, di, dam, dam, dam…”

image

image

image


Leave a comment

Broken Hill

Navigationsanweisung im Outback: 400km gerade aus und dann bitte links abbiegen.

Da unsere Blinker irgendwo im Nichts ihren Dienst eingestellt hatten, kam uns das ganz gelegen. Weniger praktisch war, dass sich gleichzeitig auch die Tank- und Temperaturanzeige des Motors verabschiedet hatten. Ach, was gibt es Schöneres bei gut 40 Grad mitten im Outback?

image

Nach zwei Tagen Einöde dann endlich, eine Stadt! Ok, Stadt ist vielleicht ein bisschen übertrieben, ein paar Häuser, eine Tankstelle, ein Supermarkt UND eine klimatisierte Touristinfo inklusive Coffee Shop – Eureka!

image

Jetzt standen wir vor dem Dilemma, von hier aus noch weitere 8 Stunden zu einer großen Ansammlung (mehr oder weniger spektakulärer) Steine zu fahren oder einfach einen Tag gar nichts zu machen und auszuspannen… Ich glaube, wir haben für die nächsten Jahre genug Steine in verschiedensten Formen und Farben gesehen und wenn wir uns schon stundenlang über Schotterpisten quälen, dann will ich am Ende wenigstens einen köstlichen Caramel Ice Moccachino. Also, auf ins Freibad!

Das Gefühl, endlich mal wieder so richtig sauber zu sein, ist einfach unbeschreiblich… So schön es auch ist, sich mit Eiswürfeln abzureinen, aber so richtig sauber wird man dabei dann irgendwie doch nicht.


Leave a comment

Death Valley 2.0

Wenn man abends um neun im Van sitzt und sich mit Eiswürfeln abreibt, um den drohenden Hitzschlag abzuwenden, weiß man – The Heat is on!

Bei 43 Grad (im Schatten!!!) im australischen Outback zu stehen, 500km vom nächsten Motel und damit dem nächsten klimatisierten Raum entfernt, ist definitiv eine Erfahrung, die man nur einmal machen will. Tagestiefsttemperatur – 28 Grad früh um 6.

Wenn wir wenigstens kurz den Bus hätten verlassen könnten, aber sobald man auch nur einen Fuß vor die Tür setzt, kommen tausend Fliegen angesürmt und versuchen einem, mit einer Wehemenz, die keine normale deutschen Hausfliege jemals an den Tag legen würde, in alle nur möglichen Gesichtsöffnungen zu fliegen. Egal wie viel man wedelt und unkontrolliert um sich schlägt (das wird übrigends euphemistisch als “Buschsalut” bezeichnet), die Fliegen lachen nur kurz und schießen zielsicher in Richtung Ohr.

image


Leave a comment

The Australian bush – where the good mood comes to die

Rote Erde, trockenes Gras und vereinzelte Eukalyptusbäume so weit das Auge reicht. Man kann stundenlang durch den australischen Busch fahren, ohne irgendetwas auch nur im Ansatz interessantes zu sehen. Dann erblickt man endlich in einiger Entfernung den ersten Berg (nach deutschem Standart eher einen besseren Hügel) am Horizont, die Laune hebt sich, man sieht sich schon auf dem Gipfel und betrachtet die endlose Weite zur Abwechslung mal von oben, da hört auf einmal die Straße auf und vor einem liegen 20km Schotterpiste bergauf.

Warum ist in australiscehn National Parks bitte keine einzige Straße geteert? Es gibt Straßen mitten im Outback die einfach nur ins Nichts führen, bei denen man sich fragt, wer hier überhaupt lang fahren soll, aber sobald man sich einem National Park nähert – Schotterpisten. Wenn man nicht mindestens für eine Stunde über Stock und Stein holpert, dabei alles was nicht fest gezurrt ist, durch den Bus fliegt und man dabei wenigstens 1kg Staub einatmet, hat man es scheinbar nicht verdient den National Park zu betreten.

image

Mit jedem Meter dem wir uns dem Gipfel näherten, sank nicht nur unser Kühlwasserstand sondern auch Andrés Laune exponentiell. Nach 4km war letzter am Boden und es ging unverrichteter Dinge wieder zurück. Es brauchte 200km und den Anblick eines prähistorischen Riesenwombat, bis beides endlich wieder auf einem annehmbaren Niveau war (nicht zu vergessen einen oder mehrere kühle Cider…)

image