Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Best day ever

Hatte ich irgendwann gesagt, ‘falls wir kein wildes Schnabeltier mehr sehen sollten, wäre es auch gut’? Keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin, aber nichts hätte weiter von der Wahrheit entfernt sein können.

Nachdem wir, in der Hoffnung doch noch eins in freier Wildbahn zu sehen, einen Tag erfolglos aufs Wasser gestarrt hatten, waren wir mehr als unzufrieden und in meinem Fall unausstehlich. Man muss dazu sagen, dass wir drei Tage surfen für eine potentielle Schnabeltierbegegnung geopfert hatten und das will etwas heißen.

Tag zwei – ein neues Gewässer, weitere Starrerei – kein schnabliger Beutler weit und breit. Dann nach 8 Stunden Warterei taucht auf einmal direkt vor ein kleiner brauner Fellball auf, macht eine Vorwärtsrolle und taucht wieder ab. Wir konnten es kaum fassen, ein echtes Schnabeltier! Für die nächste halbe Stunde waren wir wohl die glücklichsten Menschen auf der Welt.

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The Devil’s Playground

Shipstern Bluff ist sicher nicht die größte oder mächtigste Welle, aber definitiv einer der gefährlichsten Surfspots der Welt. 100 Tonnen eisiges Wasser türmen sich bis zu 40m auf, rollen über einen riesen Granikbrocken und krachen nach kurzer Zeit gegen unzählige Felsen. Um die Welle noch einladender zu machen, wimmelt es im Wasser nur so von Weißen Haien, das nächste Krankenhaus ist drei Stunden entfernt und zwei davon muss man sich zu Fuß durch schier undurchdringliches Gebüsch quälen.

Warum hier überhaupt irgendjemand auch hur einen Fuß ins Wasser setzen würde, geschweige denn sich mit einem Brett in die reißenden Fluten stürzen würde, ist mir ein Rätsel, aber die eisigen Wassermassen haben definitiv eine Faszination, der man sich schwer entziehen kann.

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Devilicious

Man muß Tasmanien einfach lieben!

Ich weiß nicht, ob es möglich ist einen Tasmanischen Teufel zu sehen, ohne vor Begeisterung auf und nieder zu springen (in meinem Falle definitiv nicht). Mit ihren zerfetzten Ohren und ihrem Gekreische sind sie vielleicht nicht unbedingt die niedlichsten Gesellen, aber mit ihrer grummeligen Art sind sie einfach liebenswert.

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Naseweisameisenbär

Als wir unser erstes Enchidna in freier Wildbahn erspähten, konnten wir unser Glück kaum fassen. So schön es auch war, die Tiere im Sanctuary zu sehen, aber wenn auf einmal eins neben der Straße aus dem Gebüsch getapst kommt, fühlt man sich ein bisschen wie Bear Grylls, als Teil der Wildnis Tasmaniens.


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The Caribbean of the Southern Hemisphere

Schneeweißen Sandstrände, azurblaue Meer, man könnte man meinen, man sei irgendwo in der Karibik. Sobald man allerdings auch nur den großen Zeh benetzt, weiß man das Wasser ist vor noch nicht all zu langer Zeit in der Antarktis als Eisberg umher geschippert.

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Platypus Home

Wir haben eins gesehen, ein echtes Schnabeltier! Ok, es war in einer Art Auffangstation, aber das war uns ehrlich gesagt ganz egal. Vier Schnabeltiere und drei Enchidnas, was will man mehr? Falls wir noch eins in freier Wildbahn erspähen, gut, falls nicht, bin ich trotzdem überglücklich!

Vielleicht liegt es daran, dass es aussieht, als hätte ein Otter versucht sich als Ente zu verkleiden oder weil es einfach zu putziger durchs Wasser paddelt, aber man kann kein Schnabeltier sehen, ohne es sofort ins Herz zu schließen.


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An island of an island at the bottom of the world

Die Abgeschiedenheit Tasmaniens lässt sich nur schwer mit der des Outbacks vergleichen. Australien ist schon am Ende der Welt, aber selbst von da sind es noch 250 km nach Tasmanien. Obwohl man die Insel in zweiTagen umrunden kann und alle paar Kilometer ein Dorf oder zumindest ein Haus sieht, fühlt man sich, als wäre man unendlich weit von allem entfernt. Es ist nicht nur, als wäre die Zeit hier stehen geblieben, sondern viel mehr, als existiert für Tasmanien der Rest der Welt überhaupt nicht.

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