Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Wir sitzen hier in Lima, und sch***en auf das Klima!*

* Vielen Dank Michael Mittermeier fuer das schoene Zitat!

Lima ist wohl eine der haesslichsten Staedte ueberhaupt. 8 Monate im Jahr dichter Smog, dafuer aber saemtliche Fastfoodketten die es die auf der Welt gibt. Eigentlich wollten wir ja grossartig die Stadt erkunden, aber “never change a running system – one city one sight”. Also sassen wir den ganzen Tag entspannt einfach nur am nebeligen Strand…

k-Lima


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Machu Picchu part 1

Als es am vergangenen Abend uebelst angefangen hat zu schuetten, hatten wir schon die kleine Hoffnung frueh doch den Bus nehmen zu muessen. Aber als frueh kurz nach 3 der Wecker klingelte, war von Regen leider keine Spur mehr – also Schuhe an, Wanderstock in die Hand (Comment André:  Die habe ich im Wald selbst gesucht und mit meinem mighty Messer beschnitzt) und los gehts…

k-Aufstieg

Nach einem gemuetlichen Spaziergang und kurzem Kaffeestop zum Tor im Tal ging es ab um 5 fuer eine gefuehlte Ewigkeit nur noch bergauf. Aber nicht etwa einen entspannten Wanderweg sondern abartig ungleiche Steintreppen. Haette mir André nicht lieberweise zwischendurch den Rucksack abgenommen (ich glaube aus einer Mischung aus Mitleid und Verzweiflung, dass wir wohl nie oben ankommen werden), haette ich den Inhalt sicher irgendwann einfach in die Ecke gefeuert (Comment André: “Das hatte ich am Abend vorher in meiner unendlichen Weisheit schon vorausgesehen….”).

           k-Aufstieg (3)k-Aufstieg (2)

Das Gute ist, dass man bei so einem sinnlosen Unterfangen nicht allein ist. Bestimmt 50 hatten die gleiche Idee und quaelten sich mit uns im Morgengrauen den Berg hinauf. Da alle nach ca. 100m anfangen zu keuchen und zu schnaufen, sieht man sich bei diversen Stops waehrend des Aufstiegs immer mal wieder. Am Anfang wechselt man noch ein paar Worte, aber irgendwann nickt man sich nur noch stoisch zu: “Oh mein Gott ist das abartig anstrengend!” “Ich weiss, ich bin ein  einziger Krampf.”

k-Aufstieg (4)

Und so schleppt man sich immer weiter, bis man schon die Hoffnung aufgegeben hat irgendwann oben anzukommen. Doch auf einmal tritt man aus dem Dickicht heraus, sieht die Terassen des Machu Picchu und ueber den Bergen geht die Sonne auf… Das Gefuehl ist einfach unbeschreiblich!

k-Machu Picchu

(Hier soll kurz vermerkt werden, dass André sicher in der Haelfte der Zeit oben gewesen waere, aber herzensgut wie er ist konnte er seine Panscha einfach nicht zurueck lassen.)

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es um 10 schon weiter auf den Wayna Picchu. Neben dem gewohnten Treppensteigen kam hier noch diverses Klettern und Krackseln hinzu. Aber wenn man dann endlich (nach einer Stunde Qual) auf dem Gipfel steht, fuehlt man sich als waere man auf dem dach der Welt… Der Ausblick ist einfach atemberaubend!

Ich glaube, man kann die Meisterleistung der Inkas erst wertschaetzen, wenn man selbst auf den Machu Picchu hoch gelaufen ist und total fertig, staubig und stinkend durch die Ruinen streift. Wenn man dann den ganzen Touris begegnet, die sich entspannt nach dem Fruehstueck mit dem Bus haben hoch fahren lassen, nach frischem Kaffee und Seife riechen, leichten Schrittes an einem vorbei schlaendern und einem ein froehliches “hola” zurufen, moechte man am liebsten seine Schuhe ausziehen und ihenen einen der stinkenden Socken in den Mund stopfen…

Anyway, ich bin schrecklich stolz auf mich und laufe die naechsten Tage definitiv keinen Schritt mehr als noetig!

k-Wayna Pichu (4)


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Inca (t)rail

Wir (oder eher ich) hatten kurz mit dem Gedanken gespielt den Inca trail entlang zu laufen. 5 Tage Wanderung mitten durch die Anden oder 1 1/2 Stunden entspannte Zugfahrt? Es war nicht leicht, aber wir haben uns dann doch fuer den komfortablen Zug entschieden. Unsere Pleatze waren genial und die Fahrt entlang des Urubamba nach Aguas Calientes war einfach traumhaft!


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Sacred Valley

Same old – same old…

Es ist wirklich beeindruckend, wenn man bedenkt, dass all das vor ueber 3.000 Jahren geschaffen wurde, aber nach 3 Stunden eingepfercht im Bus und einem 30 minuetigen Vortrag bei 15 Grad , Nieselregen und Wind sieht man einfach nur noch einen weiteren Haufen Steine und will ins Warme. Der ganze Tag verlief in etwa nach dem gleichen Muster: Busfahrt – Stop – Steine – Busfahrt… Abends Pizza und ins Bett.

sacred valley (2)

sacred valley


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The ear that was sold to a fish

Vollmond ueber dem Tempel des Mondes

k - new moon (1)

During the glorious full moon we were able to spend in the hills above Cusco next to the Temple of the Moon, a very intriguing poem was read to us, which deeply impressed me.  It is long, but very worthwile reading:

“The ear that was sold to a fish”

It is true.
I once had an ear that got sold to a fish.
Lean back: I will be glad to tell you all about
How it happened,
But first I must digress a bit,
Perhaps way beyond any logical sequence
Of events
We may ever again piece together.

Let’s see,
We could start anywhere,
With any word,
In this fertile luminous world in which I live.

What is the first letter of your alphabet?

A,
O—
That will be just fine.

Art is the conversation between lovers.
Art offers an opening for the heart.
True art makes the divine silence in the soul
Break into applause.

Art is, at last the knowledge of
Where we are standing—
Where we are standing
In this Wonderland
When we rip off all our clothes
And this blind man’s patch, veil,
That got tied across our brow.

We are partners straddling the universe.
Someone inside of us
Has one foot
Upon each resplendent pole.
Someone inside of us is now kissing
The hand of God
And wants to share with us
That grand news.

You will find yourself knee-deep in ecstasy
When all your talents to love
Have reached their heights.

Hafiz, time, space, and boredom
Are just passing fads.
All your pain, worry, sorrow
Will someday apologize and confess
They were a great lie.

Let’s see,
O yes,
Look how we got distracted,
“Beyond logical events.”
I remember we were talking about:
The Ear That Got Sold to a Fish.

It is true
The moon once put a price
Upon my head.
And then hired a gang of
Young thugs.
It seems the Beloved felt
I had been telling too many secrets,
Giving too much of His precious wine
Away for free.

So I got called before a fat burly judge.
But I pleaded my own case well.
I said,

“It is all the fault of prayer,
It has filled me with divine treasures
That I love to loosely spend.”

So,
I brought a ticket for my eye
Upon that White Sky Bird
That never touches ground,

And I bribed an ancient deep-sea fish
To buy my ear and drown.

Now whenever the Beloved whispers
Or even slightly moves
I get a scouting report
That a thousand saints could envy
And would pawn their hearts to know.

Hafiz has become
One of the greatest spies upon God
This world has ever seen.

That is why the moon once got rough.
That is why that fat burly judge
Once crowded all of heaven into a small jury box.

God knowingly did risk my case becoming famous
If I won.
I think He really wanted my name
To spread forever wide.

Have you ever contemplated the thought
As I once did,
That the Beloved already knew, already knew,
Everything long before,
So long before we were ever born.

But now to end this drunken song
With its essence in refrain:

Art is the conversation between lovers.

True art awakes the
Extraordinary
Ovation.

– Hafiz

This  poem is part of  “The gift” by Hafiz, one of several collections of his works.


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Isla del Sol

Tag 1 drei Stunden / Tag 2 sechs Stunden Wanderung zu diversen Tempeln der Inkas. Stundenlanges Herumirren fuer ein paar aufeinanderegestapelte Steine… Unsere Begeisterung hielt sich durchaus in Grenzen. Zwischendurch war ich (Panscha aka Franzi) kurz davor einfach da zu bleiben und mich den Goettern zu opfern, nur um den elenden Weg nicht wieder zurueck latschen zu muessen. Es ist ja nicht so, dass wir nicht gern wandern wuerden, aber wenn dann doch bitte mit einem ordentlichen Ziel! Das highlight unserer Ausfluege war definitiv der wunderschoene Strand am Fusse der Ruinen…