Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Eric, mein kleiner Bruder

Ich liebe meinen kleinen Bruder Eric. Ich möchte diesen Beitrag mit etwas Positivem beginnen. Denn das war es, was ihn ausgemacht hat.

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Aber ich hasse diesen Tag. Und den August erst recht. Ich habe meinen geliebten kleinen Bruder im August verloren, ich habe meinen Vati im August verloren und ich habe meine Oma im August verloren. Ich vermisse sie alle sehr. Ich versuche das ganze Jahr an die positiven Dinge zu denken, die Zeit wertzuschätzen, die wir zusammen hatten. Aber im August scheint das einfach unmöglich zu sein.

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Ich hasse diesen Tag wirklich. Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir nicht viele Dinge ein, die ich hasse. Aber dieser Tag ist einer von ihnen.

Jedes Jahr erinnert er mich daran, was ich verloren habe, und nie wiederbekommen werde. Jedes Jahr versuche ich wieder, mich davon nicht so tief herunterziehen zu lassen, aber meinem Unterbewusstsein kann leider niemand befehlen, was es zu tun oder zu fühlen hat. Also sitze ich wieder hier und versuche, diese Zeit durchzustehen.

Ich gehe niemals in sein Grab, aber nicht, weil ich so weit weg bin. Es gibt definitiv unterschiedliche Meinungen darüber, aber ich sehe keinen Sinn darin und mir bringt es nichts. Ich erinnere mich an ihn auf andere Weise, habe meine eigenen Rituale. Jedes Mal, wenn ich surfe, springe ich von meinem Brett und tauche, bis ich es zum Boden geschafft habe und den Sand berühre (oder ich die Luft nicht mehr anhalten kann, je nachdem, was zuerst eintritt) denn das ist es, was Eric liebte. Eines der Dinge, die ich bereue, ist, dass ich ihm niemals zeigen konnte, wie man surft (nicht, dass ich sonderlich gut war, als er noch lebte, aber trotzdem).

Nur so als Anmerkung: Wenn ich eines Tages nicht mehr da bin, möchte ich nicht, dass jemand immer Blumen auf mein Grab legen muss. Übergebt meine Asche dem Ozean, und denkt an mich, jedes Mal wenn ihr vor der Brandung steht. Oder wenn ihr eine Flasche Rum aufmacht! Oder noch besser, beides.

Das ist nur kleiner Teil der Gedanken, die mir zu dieser Zeit des Jahres durch den Kopf gehen. Jedenfalls will ich diesen Beitrag nicht mit diesen (zugegebenermaßen ein bisschen düsteren) Gedanken beenden, sondern mit etwas Positivem.

Ich liebe mein Leben. Ich konnte mit Franzi und Katie nicht glücklicher sein. Und die Liebe, die uns von unseren Familien und Freunden in Europa entgegengebracht wurde, war einfach überwältigend. Das selbe gilt auch für die Leute hier in Australien, eigentlich überall auf der Welt und unabhängig davon, wie lang wir uns nicht gesehen haben. Wir lieben euch alle! Und wir vermissen euch!

Wir leben unseren Traum, und ich möchte gern daran glauben, dass wir ein bisschen für Eric und seine Träume mit leben, besonders, wenn wir am oder im Meer sind. Eric liebte es so sehr im Wasser zu sein. Und er war ein viel besserer Schwimmer als ich je sein werde!

Der einzige, der Wasser genauso sehr liebt, ist wohl Katie. Also bringe ich nun eben ihr bei, wie man surft. Sie hält mich ordentlich auf Trab, und ihr Lachen, ihre Umarmungen und vielen Küsschen machen alles gleich viel besser. Ihr Lächeln erinnert mich so sehr an Erics. Wenn ich seine Fotos und ihre Bilder ansehe, kann ich wirklich eine große Ähnlichkeit erkennen.

Und Franzi ist wie immer mein Fels.

Ich habe nicht mehr viel hinzuzufügen außer: Gebt jemandem einen Kuss, den ihr liebt, umarmt einen Freund, ruft jemanden an, der euch nahesteht und den ihr langt nicht mehr gehört habt. Macht es morgen wieder. Und den Tag darauf. Und so weiter.

Alle Zeit ist kostbar.

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Eric, my little brother

I love my little brother Eric. I want to start this post with something positive. Because that’s what he was all about.

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But I hate this day. And August, for that matter. I lost my brother in August, I lost my dad in August, and I lost my grandma in August. I dearly miss them. I try to think of the positive things all year, celebrate the time we had together. But in August, that seems just impossible.

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I really hate this day. Come to think about it, I don’t hate many things. But this day is one of them.

Every year it’s a reminder of what I have lost, never to be regained. Every year, I try not be so down, but my subconsciousness, well, no one can tell it what to do or feel. So here I am again. Trying to make it through, lacking motivation to do anything in the weeks leading up to it.

I never go and visit his grave, but not because I am living so far away now. There are definitely different opinions about that, but for me, there is no point. I pay my respects in other ways, remember him through other means. Every time I go out and surf, I jump from my board and dive until I make it to the ground and touch the sand (or I can’t hold my breath any longer, whatever comes first), because that’s what Eric loved to do. One of the things I regret is never showing him how to surf (not that I was any good when he was still around, but still).

Just for future reference: When I am gone one day, I don’t want anyone to go and put flowers on my grave. Toss my ashes into the ocean and think of me everytime you are standing in front of the surf.  Or, you know, open a bottle of rum! Or even better, both.

So this is just a fraction of the thoughts that are crossing my mind at this time of year. Anyway, I don’t want to end this post on these (admittedly a bit morbid) sentiments, but rather something positive.

I love my life. I couldn’t be happier with Franzi and Katie, honestly couldn’t wish for much more. And I felt so embraced by the love of my family and friends back in Europe. Same goes for the people here in Australia or wherever we go and how long we haven’t seen them. We love you all! And we miss you!

We are living our dream, and I would like to believe we are living a bit for Eric and his dreams as well, spending our days at, on or in the water. Eric loved the being in the water so much. And he was a much better swimmer than I ever will be!

The only one who loves water as much is probably Katie. So I take my chances and teach her how to surf. And she definitely keeps me on my toes, her smiles, hugs and kisses do make it better. Her smile reminds me so much of Eric’s. If I look at his photos and her pictures, I can really see a huge resemblance.

And Franzi is my rock, as always.

I don’t have much more to say today than: Kiss somebody you love, hug a friend, call somebody you care for and haven’t spoken to in a while. Repeat tomorrow. And the next day. And so on.

Time is precious.

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Der Spielplatz-Schreck

Diese Woche gab es das erste mal Tränen auf dem Spielplatz, allerdings nicht von der Maus 😉 Normalerweise ist sie ja eher zurückhaltend und beobachtet lieber alles aus sicherer Entfernung, aber wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann kennt sie nichts und lässt sich auch durch nichts stoppen. Wir waren gerade angekommen als Katie die umfangreiche Blättersammlung eines kleinen Jungen erspähte. Zielgerichtet ging es natürlich in Richtung des bunten Schatzes, nur leider wollte der Junge sein mühsam gesammeltes Werk nicht teilen. Ich hätte ja gedacht, dass die Maus wieder umdreht und zurück kommt, denn der kleine war schon drei und mindestens einen Kopf größer, aber von wegen. Katie war mit Nichten davon abzubringen sich die Blätter doch wenigstens mal aus ganzer Nähe anzuschauen. Der kleine hat natürlich sofort seine sieben Sachen gepackt und ist stiften gegangen, doch unsere Maus lässt sich nicht von sowas so einfach unter kriegen und ist schnurstracks hinterher gesebbelt, Arme hoch in die Luft und es wurde zum Angriff geblasen ‘aaaaaaaaahhhhhhhh’. Der armenkleine wusste gar nicht wie ihm geschieht als er von unserer kleinen Zombimaus gejagt wurde und ist heulend zu seiner Mama gerannt um dort Schutz zu suchen. Die meinte dann zu uns ‘ich glaube wir brauchen erstmal eine Auszeit ohne Katie’. Ups 😉 Wer hätte gedacht, dass sie Maus zum Spielplatzschreck wird. Zu ihrer Verteidigung muß man aber auch sagen, dass es ja nicht ihre Schuld ist, wenn der andere nicht schnell genug rennen kann und sich so schnell einschüchtern lässt 😉


Ich denke ja immer das Alter gerade eben ist das schönste, aber ich muß sagen, dass sie jetzt immer mehr plappert ist einfach nochmal niedlicher. Ihr Lieblingswort ist gerade Mamo, das heißt eigentlich Mango aber da ihr essenstechnisches Vokabular noch recht klein ist, ist Mamo alles was sie gerne verknuspern würde. Außerdem kann sie seit kurzem Geko sagen, den suchen wir nämlich jeden Tag im Garten, Cracker, alle, hallo und ganz wichtig Dreck (da hat sie hier viel Möglichkeit zum üben ;))


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So ein Pumuckel

Des Mäusels Finger ist zum Glück schon fast wieder verheielt. Sie möchte aber natürlich trotzdem  am liebsten den ganzen Tag ein Pflaster tragen. Am Montag zur Singstunde hat sie erstmal eine Runde gedreht und allen ganz stolz ihren verbundenen Finger gezeigt. Dabei zieht sie dann immer die Augenbrauen hoch und wartet auf eine angemessene Reaktion ihres Publikums. Der kleine Showhase 😉

Sie fängt auch immer mehr an zu plappern. Seit ein paar Tagen sagt sie ‘mehr’. Seit dem ist natürlich alles mehr 😉 Mehr zu essen, mehr schaukeln, mehr Küsschen. Es ist als müsste sie alles nachholen wo sie noch mehr wollte, wir aber zu brasslig waren es zu verstehen. Die wichtigen Sachen kann sie jetzt ‘mehr’ und ‘nein’ 😉

Sie weigert sich auch immer noch beharrlich Mama zu sagen. Wenn ich sie frage ‘wer bin ich?’ grinst sie mich jedes mal an und sagt Papa. Wenn sie allerdings mit André alleine ist und denkt ich höre es nicht oder wenn sie wirklich unbedingt was will dann kommt ein wunderschön akzentuiertes Mami. Dieser kleine Bazi weiß genau dass ich jedes mal springe wenn sie Mami sagt. So klein und schon ein richtiger Pumuckel 😉


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Duck Tales

Just saved some ducklings today from being run over by cars!

Well, technically my colleague did most of the work, but I helped one duckling that could not climb back up from the road – the confused one.

So there you have it: Real Estate Agents that ACTUALLY go above and beyond to help others move – even if it is just some ducklings across the road!  

Heute habe ich alle meine Entchen davor bewahrt, vom Auto überfahren zu werden!

Ok, eigentlich hat meine Arbeitskollegin die meiste Arbeit geleistet, aber ich hab immerhin einem Entchen geholfen, das es nicht auf den Fussweg hochgeschafft hat…

Ich bin halt ein echter Ent-husiast! 😉

 

 


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A day with Uncle Akin

I recently discovered: buying a skateboard is not enough – you have to actually ride it. Mostly, we’ve been putting Katie on it, so she gets a feel for it (I guess we’re kind of on the same skill level). She still lacks the upper body strength to put her on a surfboard on her own… But we’re working on that!

So this Sunday, we went to North Head for my first skateboard session there. Uncle Akin was taking his cam to document this fabulous day! Skateboarding, family photos and whale watching! Awesome!

A modern camera has just one major flaw: You have to put a memory card in… Classic Uncle Akin! I guess the real memory is kept in your heart anyway (and on your mobile phone).

On the bright side, all the Asian tourist up the lookout point took so many pics with their state-of the art cams of our little Munchkin on the skateboard, I probably just have to google it to find some high-res versions…

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Freshie Frisbee Friday’s Newest Member

After I spent a good deal of the last weeks and months posting about my family, I thought it was high time to write something about my appreciation for my surrogate family here in OZ.

This pic was taken one week after Katie was born, it was the first time she ever went to the beach, heard the sea, and met the lovely souls that make up the group commonly referred to as “Freshie Frisbee Friday”.

It took us forever to get ready (to a point where we almost did not go) and drive down to Freshie, but I am so glad we did, as we could not have wished for a better, more memorable welcome that night.

When we walked in sight of the Frisbee pitch and someone (unfortunately I can’t remember who) spotted us, they dropped the Frisbee, started clapping and cheering, and ran towards us. To be honest, at first I was a bit concerned with all those sweaty, sandy bodies, but hey, love is not always hygienic, right? 😉 We were literally & figuratively surrounded by love!

Frisbee Friday's Newest Member

The genuine happiness and affection shown to us here warms my heart, and I just wanted to say thanks for that. Being away from the people we love in Europe is sometimes hard to deal with, but having you guys around certainly makes it a lot easier, proving once again that family does not need to be blood.

Like countless times before in our lives, traveling was the big common denominator that led to this in the first place. While we were making our journey around the world, we ended up on that little hidden gem of an island in Thailand, where we meet a loco guy named Allie. We told him, we were going to move to Australia eventually (I don’t think he took us seriously at that point) – and one day, we texted him to come to our house to hang out.

When we opened the door, he was like: “Hey, did you miss me? Guess you remembered me differently?” And that’s how we met Dan. (Allie was hiding somewhere in the hallway) I’m pretty sure Dan used different words that day, but I will not repeat his politically incorrect vocabulary.

Later that year, Allie introduced us to Frisbee – and the rest is history.