Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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Trail thoughts

Es gibt eine Unzahl innerer Monologe (manchmal auch Dialoge) die man im Laufe einer Wanderung, insbesondere sehr anstrengender, mit sich selbst führt. Da man die meisten sofort wieder vergisst, nachdem die Strapaze vorüber ist, hier eine kleine Auswahl derer, an die ich mich noch erinnere:
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When you are on a trail for hours and hours, especially (but not necessarily) on very strenous ones, all kinds of thoughts cross your mind. A lot if them fall into oblivion as soon as your are done hiking. This does not seem to be very fair, because as you spend so much time with them, they become something like acquaintances. So I present to you a few of the most recurring ones:

Aus der Opposition in die Regierung

Was ich denke, wenn ich Leute sehe, die den Berg bereits wieder herunterkommen, den ich gerade erst zu besteigen beginnne: “Ihr Schweine…”
Was ich denke, wenn ich Leute sehe, die den Berg bereits wieder herunterkommen, die ich gerade hinter mir habe: “Ihr armen Schweine…”

I am gonna make a great Dad someday

Watching parents take a posed picture of their kids in the middle of a forest, I always want to scream in a paniced voice: “Oh my god, is there a snake? And a spider? And the guy who killed Santa Claus?”

Warum ich auf Hikes immer durstig bin

“Mmh, ich bin ziemlich durstig. Ich sollte vielleicht etwas trinken… Aber dafür anhalten und die Flasche nehmen? Viel zu anstrengend. Ich warte lieber noch etwas, bis Schatten kommt, und eventuell eine netter Stein oder Baumstumpf zum Hinsetzen. Mist, und kleine Steine habe ich auch im Schuh. Das ist schon sehr störend! Aber weh tut es eigentlich nicht. Und wenn ich die Schuhe einmal ausgezogen habe, will ich immer nicht mehr rein. Und das binden der Wanderschuhe dauert auch immer einen kleine Ewigkeit. Ach ein bißchen geht es schon noch…”

Not even close

“Are we there yet, are we there yet, are we there yet???”
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There is smore

Unser erster Smore-Versuch – optisch noch leicht verbesserungswürdig, dafür aber umso köstlicher.


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Pacific Crest Trail

Wir sind nur ein kleines Stückchen des Pacific Crest Trail gelaufen, aber ich kann die Faszination des Trails verstehen. Das Gefühl draußen in den Wäldern zu sein, ohne Internet, ohne Telefon, nur mit dem was man tragen kann. Es ist egal wie viel man wandert, denn ganz gleich ob man 10 oder 20 km läuft, man ist trotzdem noch mitten in der Wildnis. Es ist egal wann man ankommt, denn man läuft einfach nur um des Laufens willen…

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Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass wir irgendwann den ganzen Trail von Mexico nach Kanada laufen. Nach spätestens drei Monaten sind wir definitiv so angenervt und am Ende, dass wir einfach nur noch ein Bett und ein köstliches Filet wollen, aber irgendwann hiken wir einen Teil des PCT.


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Waschbär

Trotz kontinuierlichem Bär-Spotting hat sich bisher leider noch keiner in unsere Nähe getraut, aber wenn ich ein Bär wäre, würde ich glaube ich auch einen großen Bogen um uns machen. Gestern meinte einer an der Tankstelle zu André: “Hey Boss, you really need some deodorant, man!”, und ich muss sagen, er hatte Recht. Unsere letzte Dusche liegt schon so weit zurück, dass ich mich nur noch schwach daran erinnern kann wie es ist richtig sauber zu sein.

Da es bis Vegas / zur nächsten Dusche aber noch ein weiter Weg ist, wird sich eben katzengewaschen…


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Yosemite Falls – worst hike ever

Wenn man im Tal steht und die 800m Felswand hoch blickt, fragt man sich echt wie man da je hoch kommen soll. Kurze Zeit später stellt sich heraus, nur unter großer Qual, denn es geht kilometerlang immer nur bergauf… Die Freude nach drei Stunden endlich oben zu sein hält sich dann auch in Grenzen. Man ist den ganzen Weg hochgekrakselt, nur um oben kurz die Aussicht zu genießen und dann muss man den ganzen Nerv wieder runter. Grrr!

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Aber wenigstens geht es nicht nur uns so. Jeder dem man mit leicht gequältem Gesichtsausdruck erzählt “wir sind gestern die Upper Falls hoch gewandert, krasser Anstieg”, nickt anerkennend “ich weiß, einer der härtesten in der Gegend”.

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Camping delights

Vor zwei Monaten dachten wir wirklich ein 1-Mann-Zelt reicht für vier Wochen Camping doch locker aus. Wenn man unsere grüne Ditscherkugel aber so neben den “wirklichen” Zelten sieht, fragt man sich allerdings schon wie überhaupt irgendjemand da rein passen soll. Man kann sich eigentlich nur brezelgleich zusammenkringeln und versuchen sich danach so wenig wie möglich / optimalerweise gar nicht zu bewegen. Das Gute ist, dass es eh so grausig kalt ist, dass man sich äußerst nah zusammen kuscheln muss um nicht schnatternd zu Grunde zu gehen.

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Besonders schön wird die Nacht dann, wenn mann feststellt, dass man sich vorher ausversehen Whiskey auf die Hose geschüttet und vergessen hat das Ganze auszuwaschen und für jeden vorbei spazierenden Bären jetzt quasi nach einem köstlichen marinierten Nachtsnack schnuppert. Man überlegt sich kurz sich aus dem Zelt zu quälen und sich im Auto umzuziehen, da man auf dem Weg bis dahin allerdings sämtlichen wilden Raubtieren schutzlos ausgeliefert wäre (und einem mitternächtiche Unterstützung grantelnd verweigert wurde), bleibt einem nichts anderen übrig als im Zelt zu warten und zu hoffen, dass man den nächsten Morgen doch noch erlebt.


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Yosemite

Yosemite Valley, wohl einer der schönsten Flecken auf der Erde…
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