Traveling Munchkins

Traveling? – That's obvious. Why Munchkins? – Why not? ;)


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In der Weihnachtsbäckerei

Letzte Woche kam der Nikolaus. Eigentlich wollte Katie damit ja gar nichts am Hut haben. Schuhe putzen war ok, aber ein Geschenk wollte sie partout nicht haben. Wer weiß was sie gedacht hat, was ein Geschenk ist. Ich glaube mittlerweile findet sie das aber gar nicht mehr so schlimm, am nächsten Morgen saß nämlich der Moppi in ihren Schuhen. Seit dem verlässt der Moppi ihre Seite nicht mehr. Erstmal wurden ihm sämtliche Dekorationen gezeigt, dann musste er mit ins Bett und unter der Dusche war er auch schon. Eine wahre Moppi Liebe!

Am Samstag hat sich unsere Wohnung in eine Zuckerbäcketei verwandelt. Ich hatte früh noch mit einer Freundin geskypt und den Fehler gemacht zu erwähnen, dass wir später noch Plätzchen backen. Ich hatte den Satz kaum ausgesprochen, da flitzt die Maus jubeln in die Küche ‘backe bu, backe bu!!!’ (backe, backe Kuchen). Mit nichtem war sie davon abzubringen jetzt umgehend unbedingt Plätzchen zu backen. Einziges Problem, André lag noch im Bett und ohne Papa kein backen. Also hat sie sich das nächste Küchenutensil geschnappt was sie finden konnte, ist schnurstracks mit Schneidbrett in der Hand gen Schlafzimmer gestampft und hat lauhals verkündet Papa müsste jetzt aufstehen und hat dabei gegen die Tür gehämmert bis André den Krawall nicht mehr ausgehalten hat und endlich aufgestanden ist. Eine halbe Stunde später saß sie auf der Küchenzeile, die Hände im Mehl und war selig. Ich weiß nicht wer mehr Spaß hatte Katie oder wir. Die Maus saß da mit einer Selensgeduld, hat ausgerollt, ausgestochen, wieder alles zusammen gematscht, so ging das ewig. Bis dahin dachte ich noch, die Küche sieht ja gar nicht so schlimm aus, da hatte ich auch noch nicht die phänomenale Idee die Plätzchen mit bunten Streuseln und Schokolade zu dekorieren. Es dauerte keine 2 Minuten da flogen die Streusel in hohem Bogen durch die ganze Küche. Zum Glück wurden sie vorher auch gut mit Schokolade vermengt, damit sie an Wänden und Schränken auch besonders gut haften bleiben. Nach 3 Stunden Werkelei hatten wir 3 Bleche fertig, allerdings sind sie Katie zu süß, André mag nur die ohne Deko und auch nur mal so einen und ich darf jetzt den ganzen großen Plätzchenteller leer essen.

Die Maus plappert ununterbrochen. Mein liebstes Wort ist zur Zeit Muppel (Muschel) und Nein Danke. Letzte Woche haben wir im Bett rumher gekaspert, da schaut sie mich auf einmal an, legt den Kopf schief, überlegt kurz, holt dann wwit mit den Armen aus  und mein ganz fachmännisch ‘Mami Po groß’. André ist vor lachen fast vom Bett gefallen. Ich bin mir sicher, Katie hat gemeint im Vergleich zu ihrem kleinen Semmelpops ist meiner größer und nicht prinzipiell groß, das hoffe ich zumindest.

 


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Es wird geschmückt

Am Freitag kam dann auch endlich der Baum! Katie war von dem ganzen Trubel im Weihnachtsgeschäft eher minder beeindruckt, aber als wir denn den Baum wirklich in die Wohnstube gestellt haben, kam sie aus dem Staunen nicht mehr raus. Ein Baum in der Wohnung! Wie ein aufgedrehter Duracell Hase ist sie um das Bäumchen geflitzt. An einen Mittagsschlaf war natürlich gar nicht zu denken. Wie soll man auch schlafen wenn der tollste Baum der Welt in der Stube steht? ] Irgendwann hat sie dann doch die Augen zu gemacht, aber nach einer halben Stunde ist sie im Schlaf hoch geschnellt, hat gebrabbelt ‘Baum, Baum’, ist wieder hin geplumpst und hat weiter gebuzelt. Am Samstag wurden dann die ganzen Männlein aufgeweckt und es ging ans schmücken. Ich hatte mir das schmücken dieses Jahr so schön ausgemalt. Wir singen Weihnachtslieder und holen nach und nach ein Männlein raus und stellen es zusammen auf. Hm naja, vielleicht nächstes Jahr. Katie hatte als erstes den Weihnachtsstern erspäht und saß dann eine halbe Stunde auf dem Teppich und hat die Spitzen geordnet. Davon war sie natürlich auch mit nichtem abzubringen. Also blieben nur nich André und ich, wobei André aber mehr mit Kabeln und diversen Verlängerungen und Adaptern zu kämpfen hatte. Es gibt genau eine Variante bei der alles leuchtet und es ist jedes Jahr ein Riesen Spaß heraus zu finden welche. Ich hab also alleine vor mich hin geschmückt und war mit dem Baum auch fast fertig, als André hinter mir voller Entrüstung schnaubt. Ich hatte doch wahrlich den Baum ohne ihn angeputzt. Ich dachte nur wir wollen schnell fertig sein und konnte ja nicht ahnen, dass Baum schmücken sein allerliebstes ist. Also mussten alle Kugeln wieder runter, damit wir sie zusammen wieder aufhängen können. Das hat natürlich doppelt so lang gedauert, aber so hatte wenigstens die liebe Seele Ruhe. Ich hätte ja gedacht Katie räumt sofort wieder alles ab aber Pustekuchen. Sobald sich jemand der Deko nähert schaut sie entrüstet und sagt just look!

 


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Playdate

Heute kamen dann noch drei Mamis plus entsprechenden Kindern zum Playdate vorbei. Früher dachte ich ja immer sowas ist schrecklich, warum trifft man sich nicht einfach im Park. Da wusste ich auch nich nicht, dass auf 4 kleine Mäuse aufpassen schlimmer ist als Flöhe hüten. Jedes rennt in eine andere Richtung, springt irgendwo runter oder versucht so viel Dreck wie nur möglich zu essen bevor man ertappt und dem Schmaus eine Ende bereitet wird. Auf der Terrasse können sie wenigstens nicht so weit flitzen und lassen sich auch leichter wieder einfangen. Ich hatte ja erst ein bisschen Bedenken, ob es Katie gefällt, dass andere mit ihren Spielsachen spielen, aber sie war die beste Gastgeberin überhaupt. Wir hatten früh nich schnell ein Bananenbrot gebacken und sie ist die ganze Zeit den anderen Mäusen hinterher gerannt und wollte ihnen noch ein Stückchen aufschwatzen. Das hat sie definitiv von ihren Uromis. Die 4 hatten auf jeden Fall einen riesen Spaß. Es ging fast nichts kaputt und gab auch kaum Verletzte. Charlie, der kleine Junge von dem Katie zur Sportstunde das Boxen gelernt hat, spazierte einfach so an Katie vorbei, hält die Hand raus und schupst Katie volle Kanne mit dem Gesicht um. Die Maus wusste erst gar nicht wie ihr geschieht. Dann saß sie nur da, hat ihn verwundert angeschaut und konnte gar nicht verstehen warum jemand sowas macht. Es war zu niedlich zuzusehen wie es bei ihr rattert und sie versucht zu verstehen warum er sie denn gerade geschupst hat.

 


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Bye bye Miez

Nur noch gut eine Woche, dann kommt der Baum und dann wird unsere Wohnung in ein erzgebirgisches Winterwunderland umdekoriert. Die Pyramide ist auch da, dem steht also nichts mehr im Wege. Weil die Kiste so riesig war kam sie früh Dreiviertel 7 mit dem Spezialkurrier. Da lagen wir drei natürlich noch gemütlich im Bett und haben vor uns hin gebuzelt. Wären wir mal lieber wach gewesen, so musste André zur Poststelle in der Stadt, weil unsere kein Sperrgut annimmt und unser Auto konnten wir auch nicht nehmen, weil es nicht mal annähernd rein gepasst hätte. Zum Glück hat André nette Kollegen mit großen Autos die gerade auch noch wenig zu tun  und Lust auf einen kleinen Betriebsausflug haben. Bei der Post angekommen wurde die Pyramide dann mit dem Gabelstapler angeliefert. Als ich das gehört hab, hab ich mich so weggehauen 😉 Jetzt steht sie im Keller und wartet auf Weihnachten. Ich kann es gar nicht erwarten is Rachermannl Lied zu singen und alles aufzuwecken. André graut es schon ein bisschen davor, aber wenn erst einmal alles weihnachtlich ist, freut er sich auch. Was anderes bleibt ihm auch nicht übrig 😉


Die Miez ist am Montag wieder umgezogen und Katie hat schon leichte Entzugserscheinungen. Gestern kamen Ben und Wibke kurz rüber, da schaut Katie Ben vorwurfsvoll an, sagt Ben Miau Nein Nein und hebt dabei strafend den Zeigefinger. Was ungefähr so viel bedeutet wie, Ben wie kannst du nur meine Miez wieder mitnehmen. Die zwei waren wirklich so herzig zusammen. Die Miez hat sogar früh immer mit Katie Pitti Platsch angeschaut. Möglicherweise wollte sie auch nur was Katies Schinken, aber die Maus war begeistert dass die Katze auch ein Pitti Fan ist 😉 Ich glaube irgendwann kommen wir um eine Katze nicht drum herum. Aber erst wenn Katie das Katzenklo sauber machen kann ohne dabei sämtliches Katzenstreu auf dem Badfußbden zu verteilen.


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Turducken

Am Wochenende war endlich Turducken Tag! André hatte ja schon leichte Bedenken, dass er immer noch von Dienstag verkatert sein könnte, aber zum Glück war der schlimmste Kopfschmerz am Donnerstag schon wieder verflogen. Am Freitag früh ging es dann los, André hat entbeint, ich geschnipselt, geschält und gebrutzelt und die Maus saß mittendrin, die Arme meistens Ellenbogen tief in irgendeiner Füllung. Sie war Knete-, Schmander- und Naschhimmel. Ich hätte ja nie gedacht, dass wir alles wirklich an einem Tag schaffen, aber perfekt zum Mittagsschlaf waren wir fertig, zack wurde das Federvieh zusammengenäht und schwups waren wir fertig. Dieses Jahr war ich besonders stolz auf meine Naht. Es hätte ein wunderschön entspannter Truthahn Tag werden können, wären wir abends nicht zum Frisbee. Wir waren keine Viertelstunde da und hatten nich nicht mal angefangen, da schießt einer André die Frisbee volle Kanne ans Auge und innerhalb von Minuten saß er aus wie Karl Dall. Also alles wieder eingepackt und ab nach Hause. Am nächsten Tag hat er sich natürlich eine Augenklappe gekauft, wenn er dieses Jahr schon zu Halloween kein Pirat war dann wenigstens jetzt 😉 Das Vöglein war köstlich, wir hatten wie immer viel zu viel, alle hatten Spaß und um 12 haben sich die letzten der 25 Gäste wieder nach Hause getrollt. Ach es war einfach herrlich!


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Kleiner Kürbis

Wir waren letzte Woche ganz entspannt faul. Am Montag waren über 30 Grad, da haben wir uns gleich mal ins Aquarium verkrümelt. Ich dachte ja da gäbe es eine Klimaanlage, aber Pustekuchen, die Fische wurden wie wir auch gekocht. Zur unendlichen Hitze war es da drin auch noch eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von 110%. In einer Sauna hätte es nicht schöner sein können. Katie war das natürlich völligst egal, schweißgebadet stand sie vor den Aquarien und konnte sich gar nicht satt sehen an der bunten Vielfalt die darin hin und her gewitscht ist. Wir waren mit den zwei Mutti Freundinnen die immer schrecklich gut vorbereitet sind. Wenn ich da mit meiner Leberwurstschnitte für Katie ankomme, packen die eine Million gesunder und natürlich zuckerfreier und selbst gebackener Snacks aus. Diesmal hatte ich in weiser Voraussicht Bananenbrot gebacken, zwar nicht zuckerfrei, aber wenn Banane im Namen ist muß es ja gesund sein 😉 Wir kommen dort an, spazieren von Fisch zu Fisch, setzten uns zum Vespern hin und was hab ich vergessen? Sämtlichen Proviant. Ach ja…


Katie plappert ununterbrochen. Meine liebsten Wörter sind Muggi – der Moppi vom Pitti Platsch, Bagebei – der Papagei und mein allerliebstes ist Amemuf – der Apfelmuss. Dabei könnte ich mich jedes mal weghauen 😉

Am Dienstag ist ja Halloween und auch wenn wir eigentlich nirgendwo hin gehen finde ich Katie braucht ein Kostüm. Zum Glück habe ich ja Kistenweise Stoffreste, da muß doch was brauchbares zu finden sein. Allerdings hatte ich mir in den Kopf gesetzten, dass die Maus als Kürbis geht, nur orangenen Stoff hatte ich leider nicht mehr allzu viel. Aber dann wird eben improvisiert. Jetzt ist der Rücken zusammengestückelt und orange weiß gepunktet, da darf man eben nicht so genau hin schauen 😉 Während ich so vor mich hin geschustert hab, hat Katie est einmal mein komplettes Nähkörbchen auseinander genommen und dessen Inhalt nach vorheriger Inspektion in hohem Bogen durch die Küche geschossen. Jap, so macht nähen Spaß 😉 Aber wenigstens hat sie am Ende bereitwillig ihr phänomenales neues Kostüm angezogen, dafür kann sie so viel Unsinn anstellen wie sie will 🙂

 


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Maddie’s birthday

Wir waren dieses Wochenende bei Andrés Arbeitskollegins Kind zum zweiten Geburtstag eingeladen. Deshalb bin ich auch wieder zu spät 😉 Letztes Jahr gabs zur Party ja einen Steichelzoo, deshalb sind wir zu Andrés großer Freude auch extra die 1,5 Stunden gen Norden getuckert, wer weiß was es dieses mal gibt 🙂 Man könnte meinen, dass eine Nacht woanders ein Klacks ist, wenn man schon einmal um die halbe Welt gereist ist, aber ich hab gepackt als wären würden wir 4 Monate lang durch die Wüste ziehen. André hat nur den Kopf geschüttelt und ich davon getrottet als er meinen großen Reisekoffer gesehen hat. Aber man weiß ja nie was man alles braucht und im Nachhinein hätte ich lieber noch eine dicke Felljacke eingepackt. Es war soooooooo kalt! Keine Ahnung ob sich die anderen einfach daran gewöhnt haben, dass es in ihrem Haus ist wie im Tiefkühlschrank oder ob es ihnen gefällt, wenn der Wind durch die Wohnung streift und sie deshalb sämtliche Türen auf lassen. In einem arktischen Iglu kann es echt nicht kälter sein. Auf der Suche nach noch irgendwas zum zudecken bin ich dann nachts um 12 durch sämtliche Schränke, alles was es gab war ein alter großer Vorleger, aber besser als nix. Ich hätte mich auch in einen Kartoffelsack gewickelt 😉 Ich weiß nicht was schlimmer war, die Kälte oder das Aufblasbett auf dem wir lagen. Jedes mal wenn ich mich auch nur das kleinste bisschen bewegt habe, kam André rüber gekugelt und wenn er versucht hat sich wieder auf seine Seite zu rankern, hat das ganze Bett so gewackelt, dass es Katie entweder in meine Richtung oder gen Wand gehopst ist. Die fand das ganze natürlich nicht so dolle. Ich hab mich selten so darauf gefreut endlich wieder aufstehen zu können 😉 Die eigentliche Feier war natürlich phänomenal, zumindest für die kleinen. Es gab eine Hüpfburg, eine Malstation und Feenkostüme für alle. Für die großen war es weniger entspannt. Die Bälger sind ja noch nicht so alt, dass man sie mit Farbe oder spitzen Zauberstäben einfach so unbeaufsichtigt durch die Gegend flitzen lassen kann. Das heiß genau so viel wie es aufgezwirbelte Kinder gab, gab es auch angenervte Mamis die den kleinen die ganze Zeit hingerher geflitzt sind und versucht haben, dass sie sich nicht gegenseitig aus versehen die Augen ausstechen oder die Haare anmalen. Väter waren in dem ganzen Gewusel eigentlich kam zu sehen, außer wenn sich einen getraut hat sich in die Küche zu schleichen um sich noch ein Bier zu holen, in der Hoffnung dass ihn seine Frau nicht sieht und zur Kinderaufsichtigung verdonnert. Ansonsten standen alle in einer Ecke, Bier in der Hand und haben gehofft, dass der ganze Spaß bald vorbei ist 😉


So sehen unsere Nächte zur Zeit aus (siehe Bild). Das Fitzel Decke auf meiner Schulter ist alles was ich bekomme. Die kleine Madame mag es nämlich nicht zugedeckt zu sein und da sie sich nachts gern ran huschelt, darf ich mich natürlich auch nicht zudecken. Dass ich gern bis oben hin eingehuschelt bin, ist da ganz egal. Sobald die Decke auch nur in Katies Nähe kommt und sie möglicherweise sogar berührt dreht sie am Rad und strampelt vor sich hin als würde sie von einem Monster attackiert. Also schlafen wir jetzt nachts so, die Maus glücklich und zufrieden ran gehuschelt und ich bibbernd mit meinem kleinen Stückchen Decke auf der Schulter 😉

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Kleiner Kobold

Ich glaube Katie ist halb Kobold. Man unterschätzt echt wie schlau so eine kleine Maus schon sein kann. Vor ein paar Tagen stand ich in der Küche und auf einmal höre ich es hinter mir laut knuspern. Da steht das kleine Krümelmonster, in jeder Hand einen Kartoffelchip und strahlt mich ganz stolz an. Ich dachte natürlich André hätte ihr welche gegeben, aber Pustekuchen. Da die kleine Schlaumaus wusste, dass es gleich Essen gibt und sich das um Verflixung betteln nicht lohnt, hatte sie das ganze lieber gleich selbst in die Hand genommen. Sie hatte sich eine kleine Spielzeug Box geschnappt, war zu André geflitzt, hatte ihn zum Knusperei Schrank gezerrt, damit er ihre Box dort bitte rein stellt. Der dachte sich natürlich nix dabei und hat dem Wunsch der Maus brav Folge geleistet. Was er allerdings nicht bemerkt hatte war, dass Katie sich heimlich als er die Box oben rein stellte, unten eine Chipstüte geschnappt hat. So ein kleiner Bazi 😉 Vielleicht müssen wir den Pitti und Pumuckel Konsum doch wieder einstellen, die Maus ist jetzt schon ein kleiner Kobold 😉

Wir hatten auch unsere erste Handgreiflichkeit. Bis jetzt bin ich ja immer davon ausgegangen, dass Katie eher von der schüchternen Sorte wäre, aber scheinbar wusste sie nur noch nicht, was alles geht. Letzte Woche im Sport hat einer der größeren Jungs einen anderen volle Kanne ins Gesicht geboxt. Dessen Mutti war das natürlich total unangenehm und sie hat sich 1000 mal enschuldigt. Unsere Maus saß engelsgleich ganz unschuldig daneben und ich dachte mir so, was für ein braves Kind wir doch haben. Keine 5 Minuten später spaziert sie doch wirklich forschen Schrittes zu ihm hinüber, schaut ihm in die Augen und boxt ihm auf die Brust! Mein kleines niedliches Mädchen mit der großen Blume im Haar boxt den Jungen der einen halben Kopf größer ist als sie ohne mit der Wimper zu zucken. Ok ein kleines bisschen stolz waren André und ich schon, besonders nachdem wir uns eingeredet haben, dass sie das natürlich nur gemacht hat um sie für das andere Kind zu rechen 😉


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Mund auf

Wir sind letzte Woche alle zum Familienausflug zum Zahnarzt. Die Zahnärztin war erst ein kleines bisschen verwundert, als wir dort zu dritt rein marschiert sind, aber als sie gesehen hat wie begeistert Katie war durften alle bleiben. Für die Maus war es das größte! Lichter überall, Messer, Scheren, alles was das Kinderherz begehrt und auch noch ein Drehstuhl, quasi ein Rummel mit Zahnpastageruch. Meine Hoffnung ist ja, dass sie sich jetzt schon an den Zahnarzt gewöhnt und wenn sie dann später gehen muß den Mund bereitwillig auf macht. Das hat sie auch schon mal geübt und es klappt ganz gut 😉 Es war so herzig, als André dran war hat er immer gejapst und geröchelt weil er so viel würden musste, da ist Katie aufgesprungen, zu ihm hin geflitzt, hat ihm das Bein gestreichelt und ein Küsschen gegeben, wie ‘Papa ist alles gut, ich bin da’ 🙂

Wir haben jetzt auch eine Lula Puppe. Das klingt nicht sonderlich spannend, das ist aber die Schlafpuppe schlechthin. 180$ und soll angeblich jedes Mind zum schlafen bringen. Ich war sogar schon mal kurz davor eine zu kaufen, aber die Wartezeit ist oft mindestens 3 Monate und auf dem Schwarzmarkt muß man manchmal sogar das doppelte bezahlen. Ich konnte mein Glück natürlich kaum fassen, als mir eine befreundete Mami anbot ihre Puppe für ein paar Wochen auszuprobieren. Zu Hause wurden umgehend neue Batterien rein gemacht, damit sie auch die ganze Nacht hält und abends kam sie mit ins Bett. Das tolle an der Pupp soll eigentlich sein, dass sie den Herzschlag und das atmen der Mami nachahmt, sich das Baby dadurch sicher fühlt und besser schläft. Also ich weiß ja nicht, wen sie sich dafür zum Vorbild genommen haben, aber ich röchel nachts nicht so. Es klingt als hätte Darth Vader ne Bronchitis. Gruselig! Wie soll man denn da bitte schlafen? Katie war von ihrem neuen Bettnachbar natürlich wenig beeindruckt und hat sie mir als sie das erste mal aufgewacht ist erst einmal entgegen gefeuert. Ich kann es ihr nicht verdenken, ich würde auch am Rad drehen wenn ich aufwache und neben mir röchelt es als liegt die Puppe in ihren letzten Zügen. Wir haben den ganzen Spaß drei Nächte durchgezogen, manche Kinder brauchen laut Anleitung scheinbar etwas länger, aber irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten die die Pupe laut fluchend ins Kinderzimmer verbannt. Danach hat Katie auch äußerst gut geschlafen. Sie war bestimmt erleichtert, dass sie die schreckliche Schnarchpuppe endlich los ist 😉


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Platsch Quatsch

Am Montag war Katie auf ihrem ersten Konzert. Kangamoos war hier im Surfclub 😉 Wir beide haben uns natürlich aufgehübscht und waren extra zeitig da, um die besten Plätze zu ergattern. Im Nachhinein hätten wir uns das zwar sparen können, aber gut. Als wir hin kamen, war die Band gerade am aufbauen, riesen Boxen, Verstärker und sogar eine flackernde Disko Kugel. Woohoo! Keine 10 Minuten später war der Raum voll kleiner herum schreiender Kinder and deren jetzt schon angenervten Eltern. Überall Gewusel, Gehopse und Geschreie. Und dann ging das Konzert los. Es war als hätten sie den kleinen Durazell Hasen noch Kaffee gegeben. Wie im Irrenhaus! Es gibt echt nichts schöneres an einem Montag Morgen als sich mit Hard Rock Kinderliedern voll dröhnen zu lassen. Ich weiß nicht was lauter war die schrille Sängerin oder die quietschenden Kiddies. Unserer Maus war das alles natürlich gar nichts. Die saß artig auf meinem Schoß und hat sich das bunte Treiben interessiert aber doch leicht verwundert aus der Ferne angeschaut. So ganz geheuer war ihr die ganze Schose irgendwie nicht. Nach einer guten halben Stunde hatte sich die Halle dann schon langsam ein bisschen geleert. Einer nach dem anderen wurden die ganz hyperaktiven Kinder von ihren verzweifelten Eltern an die frische Luft gezerrt und auf der Tanzfläche wurde es ruhiger. Das war natürlich der Moment Katie auch fix mit vor zu stellen, damit ich wenigstens ein/10 Fotos machen kann 😉 Sie hat sich auch bereitwillig nach vorn verfrachten lassen, da stand sie dann allerdings stock steig und hat mich angeschaut wie, Mami und jetzt 😉 Ich hätte meine Fotos machen sollen und gut, aber sie sah da vorn einfach zu niedlich aus und ehe ich mich versah hatte sie ein Tambourine um den Hals (siehe Video). Was im Video nicht zu sehen ist sind die 10 Minuten die wir versucht haben besagtes Tambourine wieder von ihrem Kopf zu bekommen 😉 Jap ein gelungener Vormittag! 😉

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Katie ist seit kurzem Pitti Platsch besessen. Sobald sie früh in die Wohnstube kommt werden alle Pitti Plüschfiguren geschnappt, dann lässt sie sich in ihre Ecke plumpsen und dann muß der Pitti kommen. Dann sitzt sie neben André, er trinkt seinen Espresso, sie ihren Babychino, die Hand auf des Papas Arm und sie schauen gemeinsam Pitti an. Ich weiß nicht, wem es mehr gefällt der Maus oder dem Papa. Wenn ich dann irgendwann meine jetzt ist Schluß, schauen sie mich beide mit großen Augen an – nur noch eine Folge oder wie in Katies Fall, Zeigefinger in die Luft ‘mal, mal’ – noch einmal 😉